Magen- und Verdauungsprobleme

 

Wissenswertes bei Völlegefühl, Magendrücken und Verdauungsproblemen.

In der heutigen Zeit ist es manchmal nicht einfach, sein Verdauungssystem im Gleichgewicht zu halten. Stress, Termindruck sowie hohe Anforderungen in Beruf und Familie, aber auch ungesundes fettreiches Essen, Alkohol und Nikotin verursachen Reizungen und überfordern oft den Verdauungstrakt. Um das Verdauungssystem zu verstehen und wie sie es gesund und leistungsstark erhalten, erfahren Sie hier in unserem kleinen Ratgeber.

Wie funktioniert das Verdauungssystem?

Der Verdauungstrakt ist der Überbegriff für eine ganze Reihe an beteiligten Organen, die zusammengefasst der Aufnahme, der Zerkleinerung sowie dem Weitertransport der Nahrung dienen.

Der Gastrointestinaltrakt (griech. gaster Magen und lat. intestinum Darm) ist nur eine Komponente des gesamten Systems, denn auch Leber, Bauchspeicheldrüse und Gallenwege sind beteiligt. Auf ihrem Weg durch den Verdauungstrakt wird die Nahrung durch Verdauungssäfte und verschiedenste Mikroorganismen aufgespalten und so dem Körper zugänglich gemacht.

Die Abbildung des menschlichen Verdauungssystems

Nach der mechanischen Zerkleinerung in der Mundhöhle sowie der Befeuchtung und ersten enzymatischen Spaltung durch den Speichel wird der Nahrungsbrei über die Speiseröhre weiter transportiert in den Magen.

Im Verdauungstrakt finden der eigentliche enzymatische Aufschluss der verschiedenen Nahrungsbestandteile, die Resorption von Nährstoffen und Wasser sowie die Ausscheidung unverdaulicher oder nicht verwertbarer Nahrungsbausteine statt. Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse nennt man auch die großen Verdauungsdrüsen. Diese produzieren Verdauungssäfte, die die Nahrung in Ihre Bestandteile aufspalten. Im letzten Abschnitt des Systems wird hauptsächlich Wasser resorbiert und unverdauliche Nahrungsbestandteile ausgeschieden.

Wie kommt es zu funktionellen Störungen des Magen-Darm-Traktes?

Magenschmerzen, Krämpfe, Völlegefühl, Sodbrennen, Blähungen und Übelkeit sind häufig „Symptome einer Überlastung“ des Verdauungssystems. Stress, Alkohol, Nikotin, Medikamente, ungesunde Ernährung sowie ungewohnte oder unverträgliche Lebensmittel und Infektionen können das empfindliche System aus dem Gleichgewicht bringen. Die Beschwerden, die sich daraus ergeben sind oft äußerst unangenehm, da diese im Alltag auch für andere Menschen bemerkbar sind. Durchfall, Darmgeräusche und Schmerzen versetzen den Betroffenen unter einen enormen Leidensdruck. Häufig ist es eine Kombination, der Symptome die den Alltag erschweren. Dann ist schnelle Hilfe erwünscht.

Schon gewusst?

Durch die Aufnahme von Flüssigkeit und Nahrung gelangen eine Vielzahl von Keimen und Viren in den menschlichen Organismus. Hier greift das Immunsystem ein, welches einen Großteil der Erreger vor Ort unschädlich macht. Aber auch gesundheitsfördernde Bakterien besiedeln die Darmoberfläche, helfen der Verdauung und sogar dem Immunsystem, sich vorzubereiten und den Körper vor Angriffen von außen zu schützen.

Allgemeine vorbeugende Tipps zur Gesunderhaltung und Leistungsfähigkeit des Verdauungssystems.

Wohlfühlen fängt im Verdauungssystem an. Wenn hier alles im Lot ist, fühlen wir uns fit und leistungsfähig. Ausreichende Bewegung aber auch eine gesunde Lebensweise und Ernährung können gute Beiträge zum Erhalt der Magen-Darm-Gesundheit sein. Weniger rotes Fleisch, eine reduzierte Weißmehl-Zufuhr und viel frisches Obst und Gemüse, in denen Ballaststoffe enthalten, sind fördern die Peristaltik und schützen Schleimhaut und erhalten das Gleichgewicht.

Ein Obst- und Gemüsekorb vor einer Karaffe Wasser.

Außerdem ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr für die optimale Funktionsweise des Verdauungsapparates sehr wichtig. Empfehlenswert sind hier 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßte Tee pro Tag. Fruchtsäfte enthalten oft viel Zucker und übersäuern den Magen, was sich negativ auf die Verdauungsfunktion auswirken kann.

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